blickte, lief ſie mir entgegen.»Einen Augenblick Ge⸗ duld, meine liebe Fleta, es iſt eine Dame dort im Zim⸗ mer, die Dich zu ſehen wünſcht.“«
„»Eine Dame, Japhet?« 5
»Ja, Liebe, geh' hinein.“«
Fleta gehorchte, nach einer Minute vernahmen wir einen Schrei, und Fleta öffnete haſtig die Thür.. »Schnell, ſchnell! die Dame iſt in Ohnmacht ge⸗ fallen.« 3
Wir eilten hinein, ſahen Lady de Clare bewußtlos daliegen, und es währte einige Zeit, ehe ſie wieder zu ſich ſelbſt kam. Sobald ſie ſich erholt hatte, ſank ſie auf die Knie, hielt die Hände wie zum Gebet empor, und ſtreckte dann ihre Arme nach Fleta aus.»Mein Kind! mein lange verlorenes Kind! Sie iſt es— ja wahrlich, ſie iſt es!« Sie beugte ſich über Fleta, eine Thränenfluth ſchaffte ihr Erleichterung, und wir ließen ſie mit ihrer Tochter allein. Der alte Herr bemerkte, 3 indem wir uns in ein anderes Zimmer begaben:»Bei Gott, Japhet, Sie verdienen es, Ihren Vater zu finden!«—
Nach einer Stunde verlangte Lady de Clare uns zu ſehen. Fleta warf ſich ſchluchzend in meine Arme,. während ihre Mutter ſich bei Maſterton entſchuldigte, uns ſo lange vernachläſſigt zu haben.
»Mylady,“« ſagte er,»Mr. Newland iſt es, dem Sie das Ihnen widerfahrene Glück verdanken. Ich werde mich jetzt mit Ihrer Erlaubniß entfernen, und Ihnen morgen meinen Beſuch abſtatten.“«.
„Ich darf Sie nicht zurückhalten, Mr. Maſterton; aber iſt hoffe, daß Mr. Newland Cecilie und mich nach Hauſe begleiten wird; ich habe ihn noch um ſo Vieles zu fragen.«—
Ich willigte ein, Maſterton ging nach London zurück,


