Teil eines Werkes 
2. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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meine arme Cecilie trug es, als ſie ertrank, und es wurde mit dem Leichnam nicht gefunden. Wie kam es in Ihren Beſitz, Sir? Ich war zu glauben geneigt, es

wäre möglich, daß das Halsband, weil es nicht ohne Werth war und nicht wiedergefunden wurde, die in der Umgegend ſich aufhaltenden Zigeuner in Verſuchung ge⸗ b führt, das Kind in das Waſſer zu ſtürzen; allein Sir William wollte dies nicht glauben, und nahm an, daß es zerriſſen ſei, als das Kind in das Waſſer fiel. Iſt die Zurückgabe dieſes unglücklichen Halsbandes der Grund Ihres Beſuchs?«

Nicht der alleinige, Mylady. Hatten Sie nicht zu jener Zeit ein paar weiße Ponies?«.

»Ja, Sir.«

Befand ſich ein Manlbeerbaum im Garten?«

»Ja, Sir,« erwiederte Lady de Clare in immer größerer Verwunderung. 2

Wären Sie nicht ſo gütig, mir Ihr Kind zu be⸗ ſchreiben, wie es zu der Zeit ausſah, als Sie es ver⸗ loren?«

Es war doch alle Mütter haben eine Vorliebe für ihre Kinder, und es mag auch bei mir ſo ſein es war ein ſehr ſchönes, liebliches, kleines Mädchen.«

»Mit blondem Haar?«

Ja, Sir. Aber wozu dieſe Fragen? Doch Sie müſſen Ihre Gründe dazu haben ich bitte Sie, Sir, wozu alle dieſe Fragen?« 6 4

Mr. Maſterton erwiederte:Weil wir einige Hoff⸗ nung haben, daß Sie getäuſcht wurden, und daß Ihre Tochter doch vielleicht nicht ertrank.«

Lady de Clare heftete athemlos die Augen auf Ma⸗

ſterton, und rief aus:»Nicht ertrank! O mein Gott! mein Kopf!« worauf ſie ohnmächtig niederſank. 4