Teil eines Werkes 
2. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Lady de Clare aufzuſuchen, und die weitere Leitung der Sache den Händen Mr. Maſtertons zu übergeben. Timotheus war glücklicherweiſe hinreichend mit Geld verſehen, um ſämmtliche Ausgaben beſtreiten zu können, denn ich würde ſonſt genöthigt geweſen ſein, auf Bar⸗ ſchaften zu warten, da ich, ſchon ehe ich nach Dublin gelangte, all mein Geld ausgegeben hatte. Wir kamen. glücklich in London an, ich eilte nach Hauſe, und fand Harcourt daheim, der meinetwegen in großer Beſorgniß geweſen war. Am andern Morgen ging ich zu meinem alten Rechtsfreunde, welchem ich ausführlichen Bericht erſtattete.

» Brav gemacht, Newland,« ſagte er, nachdem ich geendigt hatte.»Ich will zehn gegen eins wetten, daß Sie Ihren Vater noch finden. Ihre Lebensgeſchichte könnte ein artiger Roman werden. Geht es mit Ihren gefährlichen Abenteuern ſo fort, wird er äußerſt anziehend werden.«

Obgleich ich für meine Perſon vollkommen überzeugt war, Fleta's Herkunft entdeckt zu haben, und ſo begie⸗ rig ich war, ihr die erfreuliche Nachricht mitzutheilen, beſchloß ich, doch nicht eher zu ihr zu gehen, als bis die ganze Sache vollkommen in Richtigkeit gebracht wäre. Mr. Maſterton brachte bald in Erfahrung, daß die verwittwete Lady de Clare zu Richmond wohne, und dorthin begab ich mich mit ihm. Wir wurden zu ihr geführt, und ich erkannte in ihr zu meinem Ent⸗ zücken ſogleich die ſchöne Dame, deren Ohrringen ich⸗ ſchon einmal nachgelaufen war. Ich hielt es für das Beſte, Mr. Maſterton das Wort zu laſſen.

»Mylady, Sie ſind die Wittwe des verſtorbenen Sir William de Clare?«. Die Lady verbeugte ſich bejahend.

Saphet. II. 4 11