Teil eines Werkes 
2. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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»Ich lief hinter einem Wagen her, Sir, um den darin ſitzenden Herrn zu ſprechen.

»Wer war der Herr?«

»Ich weiß es nicht, Sir.«

»Warum liefen Sie hinter Jemand her, den Sie nicht kennen?«

»Es geſchah um ſeiner Naſe willen.

»Um ſeiner Naſe willen?« erwiederte der Richter ärgerlich.»Wollen Sie Ihren Scherz mit mir treiben, Sir? Sie werden jetzt Ihrer Naſe in das Gefängniß folgen. Daß ſein Haftbefehl ausgeſtellt wird!«

»Wie es Ihnen gefällt, Sir,« ſagte ich;»allein ich habe Ihnen die Wahrheit geſagt, und wenn Sie mir geſtatten wollen, Jemand mit einem Billet fortzu⸗ ſchicken, ſo werde ich bald meine Achtbarkeit beweiſen. Ich habe ein Recht es zu fordern.« 4

Es ſei,« erwiederte der Richter;»ſetzen Sie ſich innerhalb der Gerichtsſchranken, bis Sie Antwort er⸗ halten.«

Nach kaum einer halben Stunde wurde mein Billet durch Major Carbonnells perſönliches Erſcheinen be⸗ antwortet; Timothy folgte ihm, Carbonnell ging zu dem Friedensrichter hinauf, während Tim die Gerichts⸗ diener im zornigen Tone fragte, was ſie ſeinem Herrn gethan hätten. Dieſes machte ſie ſtutzig, aber noch mehr überraſchte ſie und den Friedensrichter des Majors Erklärung, daß zich ſein genaueſter Freund, Mr. New⸗ land ſei, der zehntauſend Pfund Einkünfte beſäße, und als ein junger, vermögender Mann in den höchſten Cir⸗ keln der Stadt wohl bekannt wäre. Der Friedensrich⸗ ter erzählte was ſich zugetragen, und fragte den Major, ob ich nicht ein wenig ſinnverwirrt ſei; allein der Major, der die Urſache meines ſonderbaren Benehmens errieth,