Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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theus Freundesbruſt. Im Hotel angelangt, theilte ich ihm das Vorgefallene mit.

» Unſere Angelegenheiten gewinnen in der That ein erfreuliches Ausſehen,« nahm Timothy darauf das Wort; »denn ich beſorge ſehr, daß wir uns ohne die tauſend Pfund keine vierzehn Tage mehr hätten halten können. Unſere Rechnung hier im Hauſe iſt ziemlich angewachſen, und ich bin überzeugt, daß der Wirth ſein Geld zu ha⸗ ben wünſcht.«

»Wie viel mögen wir wohl noch in Kaſſe haben? Es iſt hohe Zeit, Timothy, daß wir unſere Rechnungen ins Reine bringen und unſere Pläne für die Zukunft beſprechen. Ich habe den Juwelier und den Schneider, auf den Rath des Majors, ſchon abgefunden. Carbonnell ſagt, man ſoll ſtets ſeine erſten Rechnungen ſobald als möglich, und die nachfolgenden ſo ſpät als möglich hezahlen; und das Allerbeſte ſei, das Bezahlen bis auf unbeſtimmte Zeit zu verſchieben. Mit Ausnahme der

Rechnung hier im Hauſe, die ich dieſen Abend fordern werde, bin ich nur noch ſehr wenig ſchuldig.« 3

Wir wurden hier durch das Eintreten des Wirths geſtört.

O, Mr. Wallace, Sie ſind gerade der Mann, den ich zu ſprechen wünſchte;« redete ich ihn an.»Haben (Sie die Gefälligkeit, mir meine Rechnung heraufzu⸗ ſchicken.«

»Es hat durchaus keine Eile, Sir,« erwiederte er. »Wenn Sie ſie indeß zu haben wünſchen, ſo ſollen Sie ſogleich bedient werden; ich habe ſie bis geſtern aus⸗ gezogen,« und er verließ das Zimmer.

»Ihr hattet wenigſtens Beide denſelben Gedanken,« ſagte Timotheus mit Lachen;»denn er hielt die Rech⸗