ich in Ihnen einen Vater gefunden hätte. Sie müſſen mich entſchuldigen, doch haben Sie nie— nie— 2
»Ich verſtehe ſchon, was Sie ſagen wollen, mein Guter; nein, niemals. Der Himmel hat mich nicht mit Kindern geſegnet. Hätte er es gethan, ſo würde ich mich nicht als beſchimpft betrachtet haben, wenn mein Kind Ihnen ähnlich geweſen wäre. Doch als Freund bitte ich Sie, laſſen Sie das Dunkel, welches Ihre Geburt umhüllt, nicht ſo ſchwer auf Ihrem Ge⸗ müthe laſten, und jetzt muß ich Ihnen guten Morgen wünſchen. Wenn Sie glauben, daß ich Ihnen von Nutzen ſein kann, ſo verfehlen Sie uicht, mich es wiſſen zu laſſen.« 4
» Möge der Himmel ſeine Segnungen auf Sie her⸗ abgießen,« erwiederte ich, ihm die Hand mit Ehrfurcht küſſend;»und möge mein Vater, ſollte ich ihn jemals finden, Ihnen ſo aͤhnlich ſein, als möglich. Km¶ Ichever⸗ beugte mich und verließ das Haus. 8
4
Der Major hindert den Wirth daran, mich zu übervortheilen, allein ich gewinne nichts durch ſeine Einmiſchung.— Aus
ökonomiſchen Gründen willige ich ein, mit ihm zuſammen zu lében, damit er von mir leben könne.
Ich kehrte in das Hotel zurück, denn ich war äußerſt aufgeregt, und ſehnte mich nach Ruhe und nach Timo⸗


