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als ihn. Sie haben mir jetzt eine e Verbindlichkeit auf⸗ erlegt, und dürfen über mich gebieten. Ich halte Sie für redlich, aber ein wenig toll, und bitte Sie, wegen der Kränkung, die ich Ihnen zugefügt, um Verzeihung.«
„»Mylord, ich bin mehr als befriedigt.«
„Kann ich Ihnen in etwas behülflich ſein, Mr. Newland?«
„»Wenn Sie, Mylord, mir bei meiner Nachfor⸗ ſchung auf irgend eine Weiſe beiſtehen oder mir rathen könnten—« 1
„In dieſer Angelegenheit werde ich Ihunen, wie ich fürchte, wenig nützen können; ich will jedoch die zu Ihrem Zweck erforderlichen Mittel zu Ihrer Verfügung ſtellen, was von meiner Seite nur Pflicht der Billigkeit ſein wird, denn es iſt mir einleuchtend, daß Ihre Be⸗ kanntſchaft mit dem Major Carbonnell beigetragen ha⸗ ben muß, Ihre Ausgaben ſehr zu vermehren. Ich habe ein Verſehen wieder gut zu machen. Ich bitte Sie daher, das in der Bank liegende Geld als das Ihrige zu betrachten und zu Erreichung Ihres ſehnlichen Wun⸗ ſches zu verwenden.⸗
„Mylord—«
»Ich nehme keine Weigerung an, Mr. Newland; und ſollte ſich ihr Zartgefühl dagegen ſträuben, ſo ſehen Sie die Summe als ein Darlehen an, das Sie zurück⸗ erſtatten können, ſobald es Ihre Verhältniſſe erlauben. Geben Sie jedoch nicht einen Augenblick dem Gedanken Raum, daß Sie das Geld erhalten, weil Sie im Beſitze eines wichtigen Geheimniſſes ſind, denn in Beziehung auf dieſen Punkt vertraue ich Ihrem Ehrgefühl voll⸗ kommen.⸗—
»Ihre Güte drückt mich in der That zu Boden, Mylord,« erwiederte ich;»und es iſt mir faſt, als ob


