Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
Einzelbild herunterladen

171 werden.« Ich verbeugte mich bei dieſer ſchmeichelhaf⸗ ten Anrede, und wir verließen das Zimmer.

Auf der Straße angekommen, bemerkte der Major: Sie ſahen doch, wie ſie mich auf die Seite nahm es geſchah, um mich auszuforſchen. Sie hat keine Töchter, aber ungefähr funfzig Nichten, und Eheſtiften iſt ihre Glückſeligkeit. Ich ſagte ihr, ich könnte meine Ehre zum Pfande geben, daß Ihre Einkünfte ſich auf zehntauſend Pfund jährlich beliefen; wie viel noch dar⸗ über könnte ich jedoch nicht mit Beſtimmtheit ſagen. Ich habe nicht gar zu ſehr fehl geſchoſſen, wie?«

Ich lachte.»Wie hoch ſich mein Vermögen be⸗ läuft, kann ich in der That nicht angeben. Ich hoffe jedoch, daß die Folge beweiſen wird, wie richtig Sie gerathen haben. Doch nichts mehr hiervon, werther Freund.«

»Ich verſtehe Sie ſind noch nicht majorenn können natürlich noch nicht zum Beſitz Ihres

Vermögens gelangen.«

»So iſt es, Major, genau wie Sie ſagen. Ich bin jetzt erſt etwas über neunzehn Jahre alt.«

»Sie ſehen älter aus; aber Teſtamentsvollſtrecker ſind verzweifelt halsſtarrig in Betreff des Taufſcheins. Sie müſſen ſich ſchon noch zwei Jahre damit begnügen, die Rolle Moſis zu ſpielen, und in das Land der Ver⸗ heißung nur hinüberzuſchauen.«

Wir machten noch einige Beſuche und kehrten ſo⸗ dann nach der St. James⸗Stkaße zurück.»Wohin ſollen wir jetzt gehen?« fragte der Major.»Apropos; wollten Sie nicht zu Ihrem Bankier?

»Ich will mit Ihnen dahin ſchlendern und nach⸗ fragen, ob etwas für mich eingezahlt iſt, erwiederte ich in nachläſſigem Tone.