Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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ten etwas betreten aus.»Nein, Timothy, als Mann von Ehre kann ich es nicht. Als ich mich dieſes Aus⸗ drucks bediente, regte ſich mein Gewiſſen, denn als Mann von Ehre wäre ich nicht in den Beſitz des Ge⸗ heimniſſes gelangt.»Ich habe ſchon unrecht gehandelt, mein lieber Timothy; verlange daher nicht von mir, daß ich noch ſchlimmer handele..

»Nun, ich will es nicht, Japhet. Doch ſag mir nur, was vorgefallen iſt und was Du zu thun beabſich⸗ tigſt.«

»Mit Vergnügen, Timothy.« Ich erzählte ihm hierauf Alles, was zwiſchen mir und Sr. Herrlichkeit vorgegangen war.»Du ſiehſt jetzt ein, Timothy, daß ich das, was ich zu erlangen wünſchte, gewonnen habe: Zutritt in die höchſten Cirkel.«

»Und die Mittel, den äußeren Schein zu behaupten,⸗ bemerkte Timotheus, ſich vergnügt die Hände reibend. »Tauſend Pfund werden lange vorhalten.«

»Ja wohl, ſehr lange, Tim; denn ich werde das Geld niemals anrühren. Das hieße ja Betrügen.«

»Ja, wahrhaftig,« erwiederte Tim mit einem langen Geſichte.»Daran habe ich doch gar nicht gedacht.«

»Ich habe aber an noch viel mehr gedacht, Tim. Beſinne Dich, daß Lord Windermear mein wahrer Stand in ſehr kurzer Zeit bekannt werden muß, denn nächſtens wird der wahre Mr. Neville zurückkehren.

»Großer Gott! wie wird es uns da ergehen!« rief Timothy beſtürzt aus.

Du haſt nichts zu beſorgen, Tim; der Zorn Aller wird nur mich treffen. Doch ich bin darauf gefaßt, und würde, um einer ſehwachen Hoffnung willen, mei⸗ nen Vater zu finden, noch viel mehr über mich ergehen laſſen. Was auch Lady Windermear zu thun geneigt

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