Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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die Züge und Eigenthümlichkeiten fand, die ſich am 2

leichteſten von einem Geſchlechte auf das andere verer⸗ ben. Dahin gehörte, wie ich las, namentlich die Nnfe. Die meinige war ein wenig eine Adlernaſe, wie ich im vorigen Kapitel geſagt, und nachdem ich das er⸗ wähnte Buch geleſen hatte, prüfte ich mit erſtaunlicher Forſchbegier jedes Geſicht, das mir vorkam; und ent⸗ deckte ich eine der meinigen ähnliche Naſe, ſo ſann ich augenblicklich über die Möglichkeit und Wahrſcheinlich⸗ keit nach, ob der Beſitzer jener Naſe nicht mein Vater ſein könnte. Meine fortwährende Beſchäftigung mit dieſem Gegenſtande erzeugte endlich eine Art von Mo⸗ nomanie, und ich murmelte hundert Mal während eines Tages vor mich hin:»Wer iſt mein Vater?« Ja ſelbſt die Glocken beim Geläute ſchienen mir, wie es bei Whittington der Fall war, meine Frage zu wieder⸗ holen, und ich ſprach endlich über die Sache ſo viel mit Timotheus, der mein Fidus Achates und Buſenfreund war, daß ich wirklich glaube, er wünſchte, ſo viel er auch von mir hielt, meinen Vater zum Teufel.

Unſer Laden war wohl verſehen mit alle dem Glanz und Blendwerk, womit die Orte verziert zu werden pfle⸗ gen, zu welchen man, wenn Krankheit und Tod ängſti⸗ gen, Zuflucht nimmt. Da er in einer ſo belebten Ge⸗

gend gelegen war, ſtanden die Vorübergehenden häufig

ſtill, um hineinzuſchauen, und oft genug wurde er von zerlumpten Kindern belagert, die die farbigen Gläſer und den»Herrn der Apotheke« begafften, der über ſo

ſtattliche und zahlreiche Reihen von Flaſchen mit ver⸗

goldeten Aufſchriften gebot.

Unter denen, die im Vorübergeßen immer ſtillſtan⸗ den und hereinblitkten, war auch ein gutgekleidetes Frauenzimmer. Wir ſahen ſie täglich drei bis vier Mal.

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