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Worte, ich hatte bei meinem gewichtigen Buche und wichtigen Blicke ein ſo wahrhaftes Doktor⸗Ausſehen, daß auch der Vorſichtigſte nicht angeſtanden haben würde, mir die alleinige Behandlung eines Fingerwurms von der Entzündung bis zur Eiterung, und von der
Eiterung bis zur Heilung, oder die völlige Zertheilung
eines Zahngeſchwürs anzuvertrauen. Das waren meine perſönlichen Eigenſchaften zu der Zeit, als ich zu dem wichtigen Amte erhoben wurde, ich kann wohl ſagen, Leben und Tod zu»dispenſiren.⸗
Es wird dem Leſer nicht Wunder nehmen, wenn ich ihm ſage, daß ich von denen, die zu Mr. Cophagus kamen, um ihn in Rath zu nehmen, oder mit ihm zu ſprechen, ſehr bemerkt wurde.„Ein ſehr hübſcher jun⸗ ger Menſch, Mr. Cophagus,“« pflegten ſie zu ſagen. »Woher haben Sie ihn— wer iſt ſein Vater?«
» Vater!« pflegte dann Mr. Cophagus zu erwie⸗ dern, wenn ſie in das Hinterzimmer gegangen waren,
wo ich ſie indeſſen hören konnte;»Vater, hem—
kann's nicht ſagen— Liebe— Geheimniß— Kind geboren— Findelhaus— ausgeſetzt— und ſo fort.⸗
Dergleichen ereignete ſich beſtändig, und führte mich darauf, häufig über meine Lage nachzudenken, was ich ſonſt wohl bei meinem glücklichen und ruhigen Le⸗ bensgange unterlaſſen haben würde. Wenn ich zu Bett ging, ſo pflegte ich alle Dem nachzuſinnen, was ich in Betreff meiner ſelbſt von den Vorſtänden des Findel⸗ hauſes gehört hatte. Das in dem Korbe gefundene Papter war mir übergeben. Ich war ehelich geboren — zum wenigſten beſagte dieſes das Papier. Die mir mitgegebene Summe bewies, daß meine Aeltern zur Zeit meiner Geburt nicht arm geweſen ſein konnten.
Dieſe beſonderen Umſtände machten mich nur um ſo
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