Teil eines Werkes 
1. Theil (1836) Japhet, der einen Vater sucht / von Capt. Marryat, Verfasser des: "Pascha", Peter Simpel", "Jakob Ehrlich", "Willy" [et]c. ; aus dem Englischen von H. Roberts
Entstehung
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Wurde eine Dame durch ein ſolches wild gewordenes Thier in Schrecken geſetzt, ſo erholle ſie ſich in Mr. Cophagus Hinterzimmer von ihrer Ohnmacht. Markt⸗ tage waren ein gewiſſer Markt für meinen Herrn; und wenn ein Thier andere Leute zu Boden ſtieß, ſo half es ihm auf die Beine. Freilich litten unſere Fenſter bisweilen, allein für zerbrochene Köpfe, Glieder oder 2 Fenſter wurde gut bezahlt. Jedermann litt, Mr. Phi⸗ neas Cophagus ausgenommen, der es niemals litt, daß ihm ein Patient entging. Uuſere Apotheke war mit dem gewöhnlichen Vorrath von grünen, gelben und blauen Flaſchen verſehen; und an heißen Tagen hatten wir, Dank unſerer Nachbarſchaft, den zahlreichſten Zu⸗ ſpruch von blauen Schmeißfliegen. In unſerm einen Fenſter präſentirte ſich ein weißes, und im andern ein braunes Pferd, um den Viehhändlern zu verkünden,

daß wir mit Pferde⸗Arznei verſehen wären. Wir führ⸗ ten ſämmtliche Patent⸗Arzneien der ganzen Welt, bis 4 zu der»allgenügenden für die ganze Menſchheit« Mr. 1

Enouy's; weßhalb ich mich anfangs wunderte, daß wir uns mit noch anderen befaßten. Die Apotheke war geräumig, und im hintern Theile derſelben ſtand ein großer eiſerner Mörſer, mit einem dem Umfange deſſelben angemeſſenen Stößel. Das Erdgeſchoß wurde von Mr. Cophagus, welcher Junggeſell war, bewohnt; das zweite Stockwerk war vermiethet, und das dritte für die Haushälterin, die Lehrlinge und die Diener⸗ ſchaft beſtimmt. In dieſer wohlgelegenen Behauſung machte Mr. Cophagus die trefflichſten Geſchäfte. Ich will deßhalb für den Augenblick die Apotheke fallen laſſen, damit mein Herr in der Achtung der Leſer ſteige, indem ich ihn und ſeine Denkweiſe ſchildere.

Mr. Phineas Cophagus mochte etwa fünf und vier⸗