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„Ich danke Euch, Philipp Vanderdecken— ich danke Euch ſehr. Ihr habt mein liebes Kind gerettet— und mein Geld— zs iſt freilich nur wenig,— ſehr wenig— denn ich bin arm. Mögt Ihr lange und glücklich leben.“
Philipp verſank in ein Brüten. Der Brief und ſein Gelübde tauchten jetzt zum erſtenmale, ſeit er mit den Räubern zuſammen getroffen, in ſeiner Erinnerung auf und ein düſterer Schatten über⸗ flog ſeine Züge.
„Lange und glücklich?— Nein, nein,“ murmelte er mit einem unwillkührlichen Kopfſchütteln.
„Und ich muß Euch gleichfalls danken,“ ſagte Amine, for⸗ ſchend in Philipps Geſicht blickend.„Oh, wie tief bin ich Euch verpflichtet! In der That, ich werde es nie vergeſſen.
„Ja, ja, ſie wird es Euch ihr Leben lang Dank wiſſen,“ fiel ihr der alte Mann in's Wort;„aber wir ſind arm,— ſehr arm. Ich habe von meinem Geld geſprochen, weil ich ſo wenig beſitze und einen Verluſt nicht verſchmerzen könnte. Die vierthalb Gülden braucht Ihr mir jedoch nicht zu bezahlen— dieſe will ich gerne verlieren, Herr Philipp.“
„Und warum auch nur dieſe verlieren, Mynheer Poots? Ich verſprach, Euch zu bezahlen, und werde mein Wort halten. Ich
habe Geld genug— Tauſende von Gülden und weiß nicht, was ich damit anfangen ſoll.“. 1
„Ihr— Ihr— Tauſende von Gülden?“ rief Poots.„Bah, Unſinn! Das macht Ihr mir nicht weiß.“
„Ich wiederhole es Euch, Amine,“ ſagte Philipp,„daß ich Tauſende von Gülden beſitze. Ihr wißt, daß ich Euch keine Lüge ſagen würde.“
Hsluubte Euch ſchon, als Ihr es meinem Vater ſagtet,“


