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aber nach der Kammer Philipps, welchen er an der Schulter rüttelte.
Philipp erwachte, richtete ſich auf und ſah den Doktor neben ſeinem Lager ſtehen..
„Nun, Mynheer Vanderdecken,“ begann der gefühlloſe kleine Mann,„ſo iſt alſo Alles vorüber. Ich wußte wohl daß es ſo kommen würde; aber wohlgemerkt, ihr ſchuldet mir jetzt einen weitern Gülden und Ihr habt mir verſprochen, Alles redlich zu bezahlen. Mit dem Trank macht Alles zuſammen vierthalb Gül⸗ den, vorausgeſetzt, daß Ihr mir das Fläſchchen zurückgebt.“
Philipp erholte ſich während dieſer Anrede aus ſeiner Schlaf⸗ trunkenheit, ſtand von ſeinem Bette auf und erwiederte:
„Ihr ſollt Eure vierthalb Gülden und die Flaſche obendrein haben, Herr Poots.“
„Ja, ja; ich weiß, Ihr habt die Abſicht, mich zu bezahlen — wenn Ihr könnt. Aber ſchaut, Mynheer Philipp, es wird vielleicht einige Zeit anſtehen, ehe Ihr die Hütte verkaufen könnt. Ihr werdet nicht viele Liebhaber finden. Nun, ich möchte nie gerne hart mit Leuten umgehen, die kein Geld haben, und will Euch daher ſagen, was meine Anſicht. iſt. Eure Mutter hat da etwas um den Hals. Es beſitzt für Niemand einen Werth, als — für einen guten Katholiken. Um Euch aus Eurer Noth zu helfen, will ich dieſes Ding nehmen, und dann mit Euch quitt ſein. Ich bin dann bezahlt und die Sache hat ein Ende.“
Philipp hörte ruhig zu; er wußte, was der kleine Geizhals meinte— die Reliquie am Halſe ſeiner Mutter— dieſelbe Reliquie, auf welche ſein Vater den verhängnißvollen Eid geſchworen hatte. Er fühlte, daß eine Million Gülden ihn nicht veranlaſſen konnte, ſich davon zu trennen.
„Verlaßt das Haus,“ antwortete er;„verlaßt es augenblick⸗ lich. Euer Geld ſoll bezahlt werden.“ 8
Nun wußte Mynheer Poots für's erſte, daß die Faſſung der


