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Vater— zum Fenſterrahmen ſerintomman— Ja, Philipp— es war dein Vater?“
„Barmherziger Gott!“ murmelte Philipp in dumpfem, fin er⸗ ſiicktem Flüſtertone.
„Ich wußte nicht, was ich denken ſollte— er war im Zimmer
und trotz der dichten Finſterniß ſtand doch ſeine Geſtalt ſo klar und
deutlich vor mir, wie am hellen Mittage. Die Furcht ſchreckte mich
zurück— ſeine theure Gegenwart zog mich zu ihm hin. Ich blieb an der Stelle, wo ich war, vor Angſt faſt erſtickt. Sobald er ſich im Zimmer befand, ſchloſſen ſich Fenſter und Läden von ſelbſt und die Kerze entzündete ſich wieder. Jetzt dachte ich, daß es eine Er⸗ ſcheinung ſei, und ſank ohnmächtig zu Boden.
„Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf dem Kanapee, und eine eiſig kalte, feuchte Hand hielt die meinige umfaßt. Dies ermuthigte mich wieder und ich vergaß die übernatürlichen Zeichen,
welche ſeine Erſcheinung begleiteten. Ich meinte er ſei verunglückt und wieder nach Hauſe zurückgekehrt. Ich öffnete meine Augen und
erblickte meinen theuren Gatten, dem ich mich in die Arme warf. Seine Kleider waren vom Regen durchnäßt, und es dünkte mich, als ob ich einen Eiskorper umfaßt hätte— aber nichts iſt im Stande, die glühende Liebe einer Frau zu zügeln, Philipp. Er nahm meine Liebkoſungen hin, ohne ſie jedoch zu erwiedern, oder auch nur zu ſprechen; dabei ſah er gedankenvoll und traurig aus.
„„William— William,“ rief ich,„„rede Vanderdecken; ſprich mit deiner armen Catharine.““
„⸗Ich will,““ verſetzte er feierlich,„„denn meine Zeit iſt kurz.““
„„Nein, nein, du darfſt nicht wieder auf die See gehen. Du haſt zwar dein Schiff verloren, biſt aber doch gerettet. Willſt du nicht wieder bei mir bleiben 2“
„„Ach, nein— doch erſchrick nicht, ſondern höre, denn meine Zeit
ſſt kurz. Mein Schiff iſt nicht zu Grunde gegangen, Sathanins aber
MNaxrryat. Der fliegende Holländer.


