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ken, ihre Sta ndhaftigkeit artet oft in wilde Hart⸗ naͤckigkeit aus. Ihrem Namen, ihrer Sprache, ihren Sitten aͤuſſerſt anhaͤnglich, wiſſen ſte die Wohl⸗ that der Civiliſation, welche die Schweden unter ihnen zu verbreiten ſuchen, nicht zu ſchaͤtzen.
In ihrem Privatleben zeigen ſie Gaſtfreund⸗ ſchaft⸗ Menſchenliebe, Freymuͤthigkeit und Bonhom⸗ mie; doch wirft man aber den Bewohnern der Weſt⸗ kuͤſte Treuloſigkeit und Egoismus vor; man tadelt an den Finnen uͤberhaupt, daß ſie die Rache zu ſehr lieben, und Beleidigungen nie vergeben. Dieſen Tadel bekraͤftigt leider! die Menge von Mordthaten, welche beſtaͤndig in Finnland veruͤbt werden.
Die angebohrne Neigung der Finnen fuͤr Poeſie und Muſik iſt merkwuͤrdig. In den elendeſten Doͤr⸗ fern des innern Finnlands findet man oft einen Volksſaͤnger, über deſſen Witz und Laune man er⸗ ſtaunt. Dieſe Saͤnger begleiten ihren Geſang auf einer Art von Harfe, welche ſie Kambla nennen. Die Hauptregel der Verſiſikation bey den Finnen iſt, den naͤhmlichen Buchſtaben im Anfange eines jeden Verſes zu wiederholen, zuweilen geſchieht dieſes auch mit dem letzten Buchſtad, der bey aͤcht finniſchen
Worten jederzeit ein Vokal iſt. Ihre alten Volks⸗ geſaͤnge ſind ganz verloren gegangen, und ſelbſt in der Tradition nicht uͤbrig geblieben.
Die finniſchen Bauern bewohnen Kabanen, welche ſie Paͤrti nennen, deren Inneres aus ei⸗ ner einzigen Kammer beſteht. Eine große, in der Wand befeſtigte Pfanne dient dazu, dieſen elenden
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