wenig einen Durchbruch verſucht haben, als ein⸗ zelne Reiſende es bey dem beſten Willen vermocht haͤtten; indeß iſt hier eine betraͤchtliche Vertiefung vorhanden, und der Sand ſteigt, mit Schutt be⸗ deckt, bis zur Hoͤhe dieſes Einbruchs hinauf. Sol⸗ che Beſchaͤdigungen koͤnnen weder durch Neugierde noch durch das Bedürfniß an Baumaterial ent⸗ ſtanden ſeyn, denn dieſes begnügt ſich mit der aͤu⸗ ßeren Bekleidung der Pyramiden; man duͤrfte da⸗ her gegen Denons Meinung, ſolche Zerſtoͤrungen einzig der Macht der Zeit zuſchreiben.
Noch ſah Brown ſuͤdoͤſtlich von Fajum bey Hawahra zwey kleine Pyramiden von unge⸗ brannten Backſteinen, allein ſie ſind weder gemeſſen worden, noch hat man einen Verſuch gemacht, ſie zu durchbrechen, um über ihre innere Beſchaffenheit einen befriedigenden Aufſchluß zu erhalten.
Auch am Eingang der Landſchaft Fajum ſah die franzoͤſiſche Expedition eine Pyramide, die den Rahmen Hilahun führt und den Eingang von Fajum gleich einem Kaſtelle zu beherrſchen ſcheint. Dieſe Pyrumide beſteht bloß aus groſſen Stuͤcken Kalkſtein, die den Kern eines Haufens ungebrann⸗ ter Ziegel ausmachen. Sie ſcheint, der Nohheit ih⸗ rer Maſſe nach zu ſchlieſſen, aͤlter zu ſeyn, als die meiſten anderen Pyramiden.
So ſtehen dieſe impoſanten Denkmahle menſch⸗
licher Kraft ſeit Jahrtauſenden, und gewähren den beſchauenden Geſchlechtern den groſſen Anhlick, wie


