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einander gegenuͤberſtehende Loͤcher, deren eines vier⸗ eckig, das andere aber laͤnglichrund iſt. Die Rich⸗ tung dieſer Loͤcher iſt anfangs in einer Laͤnge von 7 bis 3 Fuß herizontal, dann aber ſteigt ſie in eine noch unerforſchte Hoͤhe. Dadurch verſchwindet die Muthmaſſung Maillets, daß das eine dieſer Lö⸗ cher zum Luftzuge fuͤr jene Perſonen, die ſich hier bey dem Leichname ihres Konigs eingekerkert hatten, das andere aber zur Aufnahme ihrer Ausleerungen diente. Viel wahrſcheinlicher iſt dagegen Gro⸗ bert's Meinung, daß in dieſen Loͤchern jene Hand⸗ ſchriften und Spezereyen aufbewahrt wurden, die
man gewoͤhnlich mit dem Todten zugleich begrub.
Das ganze Zimmer, in dem die franzoͤſiſchen Nei⸗ ſenden einen feyerlichen Antiphon anſtimmten, hat uͤbrigens nach Wittmanns Angaben eine Läͤnge von 34 Fuß 4 Zoll und eine Breite von 17 Fuß 2 Zoll; der ſogenannte Sarkophag aber eine innere Weite von 2 F. 2½ Z. und eine Dicke des Steines von 6 Z. Seine Laͤnge betraͤgt aber 6 F. 63.— Nach Browne's Berechnung hingegen hat der erſte Gang 105 F. 1 Z, die obere Hauptgallerie 150 F., die untere 148. Das Koͤnigszimmer hat nach ſeiner Berechnung 34 F. 5 in der Laͤnge und der Sarkophag eine Laͤnge von 7 F. 8 Z. Die franzoͤſiſche gelehrte Kommiſſion ließ, um noch ein Zimmer gerade üͤber dem jetzt beſchriebenen zu fin⸗ den, die Decke aufbrechen, man kam aber nur auf eine Art von Woͤlbung, die bloß zur Verſtaͤrkung des Mauerwerks zu dienen ſchien; indeß iſt es moͤg⸗


