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hervorblicken, und deutlich gewahrt man unter den vielen Truͤmmern die erſte Lage von Steinen, wel⸗ che bis 4mal groͤſſer ſind, als die darauf liegenden. Dieſe Pyramide iſt mit drey Gallerien verſehen⸗ Die erſte laͤuft gegen den Mittelpunkt und die Grund⸗ flaͤche hin, welche nach No uet's Berechnung 321,32 Metres, oder 989 F. und 8 3. entbaͤlt.— Hier darf ein beſonders merkwuͤrdiger Umſtand nicht uͤber⸗ gangen werden, welcher beweiſt, daß die Aſtrono⸗ mie bey den Aegyptern ſchon vor undenklicher Zeit in herrlicher Bluͤthe ſtand. Dieſer Umſtand bezieht ſich auf die Lage der groſſen Pyramiden, deren vier Seiten genau gegen die vier Himmelsgegenden ge⸗ richtet ſind. Doch zeigte ſich bey Chazelle's Be⸗ obachtung, daß die Mittagslinie, welche gezogen wur⸗ de, um die Seiten der Pyramiden den Himmelsge⸗ genden genau entgegen zu kehren, ſich auf 20 Minu⸗ ten gegen Weſten neige; allein der Mangel an Ver⸗ groͤſſerungsglaͤſern war fuͤr den Baumeiſter ein zu groſſes Hinderniß, um die Pyramide mit dem Meri⸗ dian genau in der Parallele laufen zu laſſen.
Am nordoͤſtlichen Winkel erſteigt man die Py⸗ ramide auf die leichteſte Art. Die gegen die Spitze hin immer ſtaͤrkere Neigung der Seitenflaͤchen der ganzen Maſſe und die Abſätze jeder einzelnen Stein⸗ lage, beſeitigen beynah jede Gefahr. Iſt man end⸗ lich auf den Gipfel der Pyramide gekommen, wel⸗ che ihre Spitze verloren hat, ſo ſieht man ſich auf einer betraͤchtlichen Flaͤche, die gegen 17 Quadrat⸗ Juß haͤlt, und auf welcher alle Steine mit den Na⸗


