Teil eines Werkes 
5. Bändchen (1809)
Entstehung
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Caravellos befindet ſich durch Maniocausfuhr in gutem Zuſtande.

Von hier koͤnmt man in die an Zucker und Manioc fruchtbare Provinz dos Ilheos. In einem See, den ſie enthaͤlt, ſieht man eine Menge Lamentins(Seekuhe) ſpielen.

Gruͤne Kuͤſten, ſpitze Felſen, bluͤhende Ort⸗ ſchaften, fruchtbare Felder und dichte Waͤlder be⸗ zaubern hier den Seefahrer. Wenn er das Fort do Mar voruͤbergeſegelt iſt, koͤmmt er in die praͤch⸗ tige Allerheiligenbay, deren kriſtallener Waſſerſpie⸗ gel von vielen hundert Barken durchſchnitten wird, die aus dem Meer, oder die ſechs Fluͤſſe herabkom⸗ men, welche ſich in den Meerbuſen ergieſſen. Rechts auf einem Felſen erhebt ſich die Stadt San Salvador, gegenwaͤrtig unter dem Nahmen Ba⸗ hia bekannt. Ihre Volksmenge iſt unbeſtimmt. Lindley ſetzt ſie auf 100000 Seelen, andere Schrift ſteller geben nur 40000 an. Die Stadt iſt ſehr be⸗ traͤchtlich, auf die Art von Nio Janeiro erbaut, jedoch, des felſigen Erdreichs wegen, nur mit ſchlech⸗ ten, ungepflaſterten Straſſen verſehen. Sie hat ei⸗ nen guten Schiffswerft, auf dem man jedoch nur ein Linienſchiff auf einmal bauen kann, und uͤber⸗ dieß wird auch der Bau ſehr laugſam hetrieben. Bey der Stadr Tapp agippe hingegen befinden ſich Privatwerfte, auf welchen Kauffartheyſchiffe jeder Groͤſſe mit vieler Schnelligkeit gebaut werden.

Die Kirchen und Klöͤſter zeigen hier, ſo wie in Nio, ungemein viel Luxus und Pracht, Die Kir⸗