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vergitterten Fenſter machen aber einen freudeloſen Eindruck. Der groͤßte Theil derſelben hat auf der einen Seite einen mit Fruchtbäumen, Blumen oder Duftſtauden bepflanzten Raum. 1
Die Hauptſtrafſen ſind mit breitem Granit ge⸗ pflaſtert und haben ſogar Abſonderungen fuͤr die Fußgeher. Nan findet da haͤufige, mit europai⸗ ſchen, vorzüglich engliſchen Waaren gut verſehent Boutiken.
Die Anzahl der Bewohner von Rio mag 8 ohngefaͤhr auf ſechzigtauſend belaufen.
Weun man von Rio weiter nordwaͤrts reiſet, ſo verkuͤndet ſich von ferne der Hafen von Espi⸗ rito Sanuto durch ſeinen majeſtaͤtiſchen Felſen, der einem Kirchthurm aͤhnelt. Hier endet das Gou⸗ vernement von Rio Janeiro, und jenes von Babia faͤngt an. Die erſte Provinz deſſelben iſt das an dem trefflichſten Bauholz ungemein reiche Porto⸗ ſeguro. Oelbaͤume ſind hier ungemein haͤufig, ſo wie auch die Gummibaͤume, welche die Einwoh⸗ ner geradesweges abſchneiden, um den koſtbaren Saft zu gewinnen. Ueberhaupt ſind die Meuſchen hier ſo indolent, daß ſie in der Mitte der groͤßten Naturſchaͤtze Bettler bleiben. 1
Portoſeguro, der Hauptort, der Plat, an welchem Cabral zuerſt Braſtliens Kuͤſten betrat, mag nebſt dem benachbarten Dorfe gegen 8000 Be⸗ wohner enthalten. Die Staͤdte Prado und Al⸗ cobas bluͤhen durch Fiſchfang, und die Stadt


