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auskocht, nicht nach den groſſen Staͤdten gefuͤbrt werden darf, bringt der Krone noch nicht voͤllig 10000 Thaler ein. Welchen Schaden verurſacht es aber nicht, blos all. in in Ruͤckſicht der ungeheuern Quantitaͤt des leicht einzuſalzenden Rindfleiſches jener zahlloſen Heerden, von denen man jetzt blos die Haͤute benuͤtzt, und das Fleiſch ungebraucht ver⸗ faulen laͤßt..
Auch das aus Madera hieher verpflanzte Zu⸗ ckerrohr gewaͤhrte bald einen hoͤchſt wichtigen Han⸗ delszweig, aber ſtatt die Ausfuhr des Zuckers zu ermuntern, belegte man dieſelbe mit einer Abgabe von 20 Prozent; eben ſo wurde der Handel mit dem Indigo zu einem Monopol der Krone gemacht.
Der Wein geraͤth in Braſtlien vortrefflich. Allein eine eigene Geſellſchaft bezahlt der Regierung das Vorrecht ausſchließlich Portwein nach Braſilien zu führen, und verbietet den Braſtlianern nicht nur den Anbau des Weines im Groſſen zum Verkauf, ſondern ſie erlaubt nicht einmal den dortigen Wein zum eigenen Hausverbrauch. Der Portwein wird nach Barrow in den Seeſtaͤdten mit einem Reichs⸗ thaler, im Innern des Landes aber mit zwey Reichs⸗ thalern die Bouteille bezahlt.
Ferner gewinnt die Regierung 20000 Thaler durch den Alleinhandel mit Seife, Queckfilber, Scheidewaſſer und Spielkarten, ja die Kolonie muß ihr den Zehnten von allen Produkten, ſo wie von allen Ex⸗ und Importen, ferner eine Abgabe fuͤr je⸗ den Sklaven, und auſſer andern minder bedeuten⸗


