Teil eines Werkes 
5. Bändchen (1809)
Entstehung
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den Taxen auch die Kreuzbullen bezahlen. Dieſe Auflagen, mit Inbegriff der im zweyten Abſchnitte bereits angefuͤhrten Einkuͤnfte von den Juwelen und edeln Metallen betrugen im Jahre 1775 uͤber 4 ½ Million Thaler.

Auch der Vortheil von der hier ſo trefflich be⸗ kommenden Baumwolle wurde der Kolonie entriſ⸗ ſen. Die Waarenlager fanden ſich davon angefuͤllt, es wurde daher eine ſehr groſſe Quantität braſilia⸗

niſcher Baumwolle nach Portugal geſandt. Zufaͤl⸗

ligerweiſe traf es ſich, daß nicht nur auch dort die Magazine bereits damit angefuͤllt waren, ſondern daß gerade zu der Zeit die Regierung mit Frank⸗ reich uͤber ihre Neutralitaͤt unterhandelte. Da man dieſer fremden Macht kein baares Geld zu geben im Stande war, und ſie, der es uͤberhaupe nur darauf ankam, irgend etwas von Werth zu er⸗ langen, ſich an Geldesſtatt mit Waaren begnü⸗ gen ließ, ſo ward die von den Braſilianern geſand⸗ te Baumwolle dafuͤr hingegeben, und man vertroͤ⸗ ſtete die Pflanzer auf kuͤnftige Bezahlung, ohne den Preis oder die Zeit zu beſtimmen.

Die Tabelle, welche Raynal von der jaͤhrlichen Ausfuhr Braſiliens, nach einem Durchſchnitt der fünf Jahre von 1770 bis 1775 gegeben hat, be⸗ weiſet, daß dieſelbe nach Portugal 26,796,842 fl. nach Madera, die Azoren, Afrika und Oſtindien aber 1,040, 875 fl. betrug. Dieß erreichte zuſammen die Summe von ungefaͤhr 28 Millionen Gulden, wovon das Gold und die Juweſen allein uͤber 12 Millionen

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