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uer vermengt werden, doch bezeigt der letztere ſtaͤts ſeinem adelichen Landsmanne alle jene Hochachtung, welche in den alten Geſetzen der aztequeſchen Hie⸗ rarchie vorgeſchrieben war. Diejenigen Fami⸗ lien, welche die erblichen Rechte des Cacigas go genieſſen, ſind aber weit entfernt ihre unterthänigen Bruͤder zu beſchuͤtzen, ſie mißbrauchen vielmehr oft ihren Einfluß. Sie bekleiden die obrigkeitlichen Wuͤrden in den indianiſchen Doͤrfern, und treiben die Kopfſteuer ein. Sie gefallen ſich nicht nur darinn zum Werkzeuge der Bedruͤckungen der Weiſ⸗ ſen zu dienen, ſondern ſie bedienen ſich ihres Anſe⸗ hens und ihrer Gewalt auch noch, um beſondere Summen für ſich ſelbſt zu erpreſſen. Uebrigens findet man bey ihnen die naͤmliche Nohheit der Sit⸗ ten, wie bey der mindern Klaſſe. Selten ſtoͤßt man auf einen adelichen Mexikaner, der Staats⸗ oder Kriegsdienſte nimmt: mehrere ergreifen dafür den geiſtlichen Stand; insbeſondere trachten ſie nach Pfarrepen; auch die Nonnenkloͤſter ziehen ihre Novizen meiſtens aus den jungen Indianerinnen. Schon bey ihrer Ankunft im Lande trafen die Spanier die mindere Klaſſe der Einwohner in ei⸗ nem Zuſtande harter Unterdrückung. ⸗Durch die Eroberung des Landes und in der Folgezeit bis zum Ende des ſiebzeynten Jahrhunderts wurde die⸗ ſer Zuſtand eher verſchlimmert als verbeſſert. das achtzehnte Jahrhundert und insbeſondere neN gierung Carls III. gab dem von allen Seiken ge⸗


