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ligen B ldern irgend eine Veraͤnderung der Geſtalt vorzunehmen.
Dieſes Volk hat noch immer die groſſe Vor⸗ liebe fuͤr Blumen beybehalten, welche ſchon Cortez bey ſeiner Ankunft im Lande beſchrieb. Ein Blu⸗ menſtrauß war das vorzuͤglichſte Geſchenk, welches die Abgeſandten am Hofe Montezumas erhielten. Dieſer Monarch und ſeine Vorfahrer hatten eine ſehr groſſe Sammlung von den ſeltenſten Pflanzen in den Gaͤrten von Iſtapalapan zuſammengebracht. Auf dem groſſen Markte von Mexiko iſt noch jetzt jede Kraͤmerbude mit Blumen ausgeziert, die taͤg⸗ lich erneuert werden. Jeder indianiſche Kaufmann ſitzt gleichſam in einer grünen Hecke. Die Fruͤch⸗ te, welche dem Publikum zum Kauf angeboten werden, ſind rings mit vohlriechenden Kraͤutern und Blumenguirlanden umgeben.
Dieß iſt ungefaͤhr ein Bild von den Sitten der ackerbauenden Indianer, deren Kultur ſich je⸗ ner der Chineſen und Japaner naͤhert. Von den nomadiſchen Staͤmmen, welche die Spanier unter dem allgemeinen Nahmen Indios bravos begrei⸗ fen, kann ich nur wenig ſagen, weil ich nur weni⸗ ge Individuen derſelben ſah, die man als Kriegsge⸗ fangene in die Hauptſtadt brachte. Die jagdtrei⸗ benden Staͤmme der Mecas, Ajaches, Lipans be⸗ unruhigen oft durch nichtliche Einfaͤlle die Graͤn⸗ zen von Neubiscaya, Sonora und Neumexiko. Sie zeigen mehr Gewandtheit des Geiſtes und Staͤrke des Charakters als die ackerbauenden Indianer.
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