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lus von 104 Jahren mit weit mehr Genauigkeit als die Griechen, Roͤmer und Aegypter beobachteten, ſo iſt man verſucht zu glauben, dieſe Kenntniſſe ſeyen keineswegs das Produkt der eigenen Geiſtes⸗ entwicklung der Amerikaner, ſondern die Fruͤchte ih⸗ res Verkehrs mit einem der gebildeteren Voͤlker Aſtens. Die Toulteques erſchienen im 7ten, die Aztequer im 12ten Jahrhunderte in Spanien; ſo⸗ gleich entwarfen ſie eine Karte des durchzogenen Landes, erbauten Staͤdte, Straſſen, Daͤmme, Kanaͤle und ungeheure, genau orientirte Pyrami⸗ den, deren Grundflaͤchen bis 438 Metres lang ſind. Ihr Lehusſyſtem, ihre Civil⸗ und Militaͤrhierarchie war ſchon ſo verwickelt, daß man eine lange Reihe politiſcher Ereigniſſe annehmen muß, um die Ent⸗ ſtehung dieſer mannichfaltigen Verbindungen der Autoritaͤten, des Adels und der Geiſtlichkeit, um die Moͤglichkeit zu erklaͤren, daß eine ſo kleine Maſ⸗
ſe Menſchen, die ſelbſt nur Sklaven des mexikani⸗
ſchen Sultans waren, das ganze zahlreiche Volk unterjochen konnte. Das mittaͤgliche Amerika zeigt uns theokratiſche Staaten, wie jenen des Zaque von Bogota und der Yncas von Peru. In Mexiko da⸗
gegen hatten ſich kleine Voͤlkerſchaften, der Tyran⸗
ney uͤberdruͤſſig, zu Republiken gebildet. Dieß konnte nothwendig nur nach langwierigen innern Stuͤrmen geſchehen. Man kann nicht zweifeln, daß
die Megifaner eine ziemlich hohe Stufe der Kultur erreicht hatten, wenn man die Sorgfalt betrachtet,
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