lekten einer und derſelben Grundſprache beſteht, ſondern daß ſie ſo ſehr von einander abweichen, wie z. B. das Griechiſche vom Deutſchen; dieß iſt wenigſtens der Fall bey ſieben von dieſen Sprachen, von denen ich die Woͤrterbucher beſitze.
Die ausgebreitetſte unter allen iſt die mexika⸗ niſche Sprache, oder jene der Azteque's, welche vom 37ſten Breitengrad bis an den See Nicara⸗ gua, auf einer Strecke von beynahe 400 Lieues ge⸗ ſprochen wird. Auch die Toultequer, Chichime⸗ quer, Acolhner und Nahuatlaquer gebrauchen die⸗ ſelbe. Sie iſt weniger wohllautend, aber beynahe eben ſo reich und ausgebreitet, wie jene der In⸗ cas.*) Nach der mexikaniſchen Sprache, welche ſchon eilf gedruckte Grammatiken zaͤhlt, iſt jene der Otomiten die ausgebreitetſte in Neuſpanien. Ddite indiauiſchen Bewohner Neuſpaniens glei⸗ chen im Ganzen ſehr den Ureinwohnern von Kana⸗ da, Florida, Peru und Braſtlien. Gleich dieſen haben ſie eine kupferfarbige Haut, glatte ſchlicht herabhängende Haare, wenig Bart, einen unter⸗ ſetzten Koͤrper, verlaͤngerte Augen, deren Winkel
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**) Dieſe Sprache hat beſonders viele lange, ſehr ſchwer auszuſprechende Worte. So reden z. B. die Mexikaner ihre Pfarrgeiſtlichkeit mit folgen⸗
dem Worte an: Notlazomahuizteopixcatatzin; ehr⸗ wuͤrdiger Prieſter, den ich verehre, wie meinen Vater,


