Teil eines Werkes 
5. Bändchen (1809)
Entstehung
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Städte, Wege und vorzüͤglich jene groſſen Pyra⸗ miden, die wir noch heute bewundern, und deren Seiten auf das genaueſte oxientirt ſind. Sie kann⸗ ten den Gebrauch hieroglyphiſcher Bilder, ſie ver⸗ ſtanden Metalle zu ſchmelzen und die haͤrteſten Stei⸗ ne zu ſchneiden, ſie hatten ein Sonnenjahr, voll⸗ kommener, als jenes der Griechen und Roͤmer. Ihre Regierungsform zeigte, daß ſie von einem Volke abſtammten, deſſen geſellſchaftlicher Zuſtand ſchon gewaltige Veraͤnderungen erlitten hatte. Aber woher entſprang dieſe Kultur? Aus welchem Lan⸗ de kamen die Toultequer und Mexikaner? Dieß ſind Fragen, welche wir uns nicht zu beantworten wiſſen. Die Tradition, und die hiſtoriſchen Hiero⸗ glyphen nennen uns Huehuetlapallan, Tollan und Aztlan als den erſten Aufenthalt dieſer wandernden Voͤlker; aber wo dieſe Laͤnder lagen, iſt uns ganz unbekannt. Die Wanderungen der amerikaniſchen Voͤlker⸗ ſchaften von Norden gegen Suͤden, welche beynahe durch ſechs Jahrhunderte dauerten, ſind die Urſa⸗ che, daß die Urbevölkerung Mexikos aus ſo ver⸗ ſchiedenartigen Theilen zulammengeſetzt iſt. Die groſſe Verſchiedenheit der Sprachen, welche noch heut zu Tage in dieſem Reiche exiſtiren, beſtaͤtigt die groſſe Abſtammungsverſchiedenheit der Urein⸗ wohner. Die Zahl derſelben belaͤuft ſich über zwan⸗ zig, von denen vierzehn ſchon ziemlich vollſtändige Sprachlehren und Woͤrterbuͤcher haben. Es ſcheint, daß der groͤßte Theil derſelben keineswegs aus Dia⸗