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Zambos, Kinder von Negern und Indianern. 6) Indianer, oder die kupferfarbige Race der Lan⸗ des⸗Eingebohrnen. 7) Endlich, afrikaniſche Ne⸗ ger. Gewoͤhnlich aber nimmt man nur vier Ka⸗ ſten an, die Spanier, Reger, Indianer, und die gemiſchten Abkoͤmmlinge der Europaͤer, Afrikaner, Indianer und Malayen. Der haͤufige Verkehr zwi⸗ ſchen Arapulko und den Philippinen iſt Urſache, daß ſich viele Aſtaten, Chineſer und Malayen in Neu⸗ ſpanien niedergelaſſen haben.
Es iſt ein allgemeines Vorurtheil in Europa, daß jetzt nur noch ein geringer Theil der urſpruͤng⸗ lichen kupferfarbigen Bewohner Mexikos vorhanden ſey, deſſen Vorfahren das Gluͤck hatten, der ver⸗ heerenden Mordbegier der erſten Eroberer zu entge⸗ hen. Die Grauſamkeit der Spanier hat die Urein⸗ wohner der Antillen vernichtet, aber auf dem Kon⸗ tinent Amerikas hatte ſie nicht dieſen ſohrecklichen Erfolg. Mexiko enthält noch jetzt uͤber drittehalb Millionen Bewohner von ungemiſchter indianiſcher Abkunft, und ihre Anzahl iſt immer noch im Zu⸗ nehmen. Sie machen beynahe zwey Fünftheile der ganzen Bevoͤlkerung des Landes aus.
Die groſſe Anzahl der Ureinwohner, deren
groͤßter Theil die Provinzen Guanaxuato, Valla⸗ dolid, Puebla und Oaxaka bewohnt, beweißt, daß die Kultur des Landes ſehr alt ſeyn müſſe. Nahe bey Haxaka findet man Denkmaͤler mexikaniſcher Baukunſt, die eine weit tootzeſchnittent Civiliſation darthun,


