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iſt in dieſem Lande frey, er wird zu keiner Gattung der Arbeit gezwungen, und kann ſich den Herrn wählen, der ihm gefaͤllt. Darum iſt auch die Sterblichkeit unter den Bergleuten Neuſpaniens ver⸗ haͤltnißmaͤſſig nur unbedeutend groͤſſer, als unter den uͤbrigen Bewohnern des Landes. Selbſt der anderwaͤrts der Geſundheit ſo nachtheilige Amalga⸗ mationsprozeß aͤuffert auf ſie ſelsen eine vachthein⸗ ge Einwirkung.
Sechstes Hauptſtück
3 Verſchiedenheit der Bewohner.— Indianer oder Ein⸗ gebohrne Amerikas.— Ihre Zahl.— Ihre Wan⸗ derungen.— Verſchiedenheit der Syrachen.— Kulturszuſtand derſelben.
Eben jene Menſchengattungen, die man in den übrigen Kolonien Spaniens antrifft, findet man auch in Mexiko. Man unterſcheidet ſieben verſchie⸗ dene Racen: 1) Gebohrne Europaͤer, die man hier gewoͤhnlich Gachupines nennt. 2) Spani⸗ ſche Kreolen, oder in Amerika gebohrne Weiſſe von europaͤiſcher Abkunft. 3) Meſtizen; Ab⸗ ſtämmlinge von Weiſſen und Indianern. 4) Mu⸗ latten; von Weiſſen und Regern erzeugt. 5


