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Zugvieh zuſammen treiben, um die Artillerie fort⸗ zuſchaffen. Solche ſchnelle Maͤrſche finden aber bloß in auſſerordentlichen Faͤllen ſtatt, gewoͤhnlich legen die Mahrattenheere taͤglich 12 engliſche Meilen zurück.
Obſchon eine Mahrattenarmee ſehr viele Le⸗ bensmittel braucht, ſo denken doch ihre Fuͤrſten nicht daran Magazine anzulegen, oder Vorraͤthe anzuſchaffen, ſondern ein jeder muß fuͤr ſich ſorgen. Die Getreidhaͤndler ſchicken gemeiniglich ihre Leute mit den Streifparteyen aus, um in den benachbar⸗ ten Ortſchaften Getreide und andere Beduͤrfniſſe einzukaufen, daher leidet ein indiſches Lager ſelten Mangel an Lebensmitteln, auch ſind dieſe gewoͤhn⸗ lich hoͤchſtens um fuͤnf Prozent theurer als auf den Markplaͤtzen der Staͤdte. Auſſerdem werden auch die Armeen noch von herumziehenden Getreide⸗ haͤndlern verſorgt, die Banjaries heiſſen, und ein beſonderer Stamm zu ſeyn ſcheinen; dieſe fuͤh⸗ ren mit Ochſen Getreide aus den entfernteſten Ge⸗ genden herbey, ſie reiſen in groſſen Karavanen mit Weibern und Kindern von einer Provinz zur an⸗ dern, und ſtanden vorher in ſolcher Achtung, daß ſie ungehindert mitten durch die ſtreitenden Heere
mit ihren Borraͤthen ziehen konnten. Allein ſeit ei⸗
niger Zeit haben ſie viel von ihrer alten Unverletz⸗ lichkeit verloren, indem Tippo Saib ihre herumwan⸗ dernden Magazine bisweilen hat auspluͤndern laſſen.
Da aber die Maͤnner dieſes Stammes immer gut
bewaffnet, und in ſtarken Karavanen reiſen, ſo ſind


