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Straſſen ſehen laſſen, ſonſt wird er von den Pa⸗ trouillen aufgegriffen, und die ganze Nacht im Ar⸗ reſt behalten, bis ihn der Polizeypraͤſident den an⸗ dern Morgen wieder frey laͤßt. Es wird ſo ſtrenge Ordnung gehalten, daß ſelbſt der Peiſchwa einmal die ganze Nacht im Arreſt bleiben mußte, weil er ſich zur Nachtzeit auſſer ſeinen Pallaſt gewagt hat⸗ te. Der Peiſchwa ſoll 20000 Mann Infanterie im Dienſte haben, aber die meiſten ſind blos in den Muſterrollen verhanden, oder werden aàls Polizey⸗ waͤchter in Punah gebraucht, ſind aber in einer ſo
elenden Verfaſſung und ſo ſchlecht bewaffnet, daß
ſie ſchwerlich einem einzelnen Bataillon regulaͤrer Seapoys Widerſtand leiſten koͤnnen. Dagegen iſt ſeine Reiterey vortrefflich; ſie beſteht aus den ſoge⸗ nannten Manukarries oder den Kontingenten mehre⸗ rer kleinen Haͤuptlinge in Dekan, oder dem eigent⸗ lichen Gebiete des Peiſchwa, welche im vorletzten Jahrhunderte das Joch des Großmoguls abwarfen, und vorzüglich Sevagi behilflich waren, den Mah⸗ rattenſtaat zu gruͤnden. Sie werden am Hofe in Punah ſehr geachtet, und genieſſen beſonderer Vor⸗ zuͤge, unter andern muß der Peiſchwa immer auf⸗ ſtehen, oder ſich von ſeinem Muſund, einer Art von Thron erheben, ſobald einer aus ihnen zu ihm koͤmmt. Bey feyerlichen Aufzuͤgen ſtellen ſie ſich dem Peiſchwa gleich, ſitzt er auf einem Elephanten, ſo beſteigen ſie ebenfalls die Ihrigen, reitet er, ſo ſetzen auch ſie ſich zu Pferde. Eigentlich bezeugen ſie nur dem gefangenen Großfuͤrſten zu Setterah Un⸗


