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ſchraͤnkt ſich auf ſein Gebiet ein, und iſt maͤchtig genug keinen Angriff fuͤrchten zu duͤrfen. Seine Kriegsmacht iſt der Zahl nach die zweyte im Range unter den uͤbrigen Mahrattenfuͤrſten, denn er hat 10000 Mann Fußvolk und eine noch weit zahlrei⸗ chere Reuterey auf den Beinen; uͤbrigens iſt er von 4 Charakter ein ſchwacher, feiger Fürſt.
Der verſtorbene Holkar war unter den Mah⸗ rattenfürßen ſeines unter ihnen beruͤhmten Vaters wegen geachtet; ihm gehoͤrten anſehnliche Provin⸗ zen in Dekan und Hindoſtan, und im letztern Rei⸗ che ein groſſer Theil von Malwa, daher er auch Su⸗ bah von Malwa genannt wurde. Er konnte 50000 Reuter marſchieren laſſen, und zäͤhlte gegen 60000 Mann Fußvolk, das ſich ziemlich ordentlich betrug, aber gegen das Ende ſeiner Regierung gerieth ſeine Macht in Verfall, theils wegen einer Fehde mit Seindiah, theils wegen Streitigkeiten in ſeiner Familie. Ihm folgte ſein Sohn Coſſey Row in der Regierung, der ein ſchwacher Fuͤrſt iſt, und ſich ganz von ſeinen Verwandten leiten laͤßt.
Der Peiſchwa wird zwar als das Oberhaupt der ganzen Nation angeſehen, aber ſeine Kriegs⸗ macht iſt nicht ſo furchtbar, als jene der disher ge⸗ nannten Fuͤrſten. Seine Reſidenz iſt Punah, wo der Reichthum aller Mahrattenfuͤrſten zuſammen⸗ fließt, ſie iſt ſchlecht gebaut, und blos durch ihre gute Polizey merkwuͤrdig, welche einige tauſend Mann beſchaͤftigt. Des Abends um 10 Uhr nach dem Kanonenſchuß darf ſich Niemand mehr auf den
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