Teil eines Werkes 
6. Bändchen (1809)
Entstehung
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nicht gefunden, Dolomieu hingegen will denſelben bey ſeiner Unterſuchung haͤufig angetroffen haben. Bis an den Eingang in dieſes warme Hoͤhlen⸗

bad iſt das Fortſchreiten mit geringer Beſchwerde

verbunden, aber von hiex an erfordert das Aufſtei⸗ gen nach dem Krater bey weitem mehr Anſtrengung, denn uͤber große Haufen loſe liegender Schlacken, Lavaſtuͤcke, Glaͤſer, Bimsſteinmaſſen muß ſich der Wanderer hinweg, oder zwiſchen denſelben hindurch arbeiten, und ſo geht es unter immer neuen Be⸗ ſchwerden eine Meile weit aufwaͤrts. Wer aber zugleich ein Liebhaber oder Sammler von Naturſel⸗ tenheiten iſt, findet hier einen unerſchoͤpflichen Reich⸗ thum, und vermindert ſich dadurch die Unannehm⸗ lichkeiten des Weges gar ſehr. Schon hier ſieht der Beobachter einzelne Rauchſaͤulen an dem unteren Nande des ſtumpfen Kegels, welcher den eigentlichen Keſſel enthaͤlt. Jede dieſer Saͤulen erhebt ſich aus einer Oeffnung, die mit Schwefelkriſtallen einge⸗ faßt iſt; ſteckt man einen Stab in dieſe, ſo faͤngt er an zu rauchen und wird ſchwarz. Der aufſteigende Nauch riecht hoͤchſt widerlich nach Schwefel; der Boden iſt heiß, und wo auch nur mit einem Stabe eine Oeffnung in denſelben gemacht wird, erhebt ſich ſogleich eine neue Rauchſaͤule.

Jetzt betritt der Wanderer eine kleine Ebene; aber er faſſe Muth, denn unter ihm bebt die Erde er vernimmt deutlich unterirdiſches Getoͤſe, und fuͤhlt, der Boden zittre gewaltig unter ſeinen Schritten. Der Verwegene geht, von ſchwefligen Dünſe um⸗