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geben, auf einer vielleicht duͤnnen Kruſte uͤber einen furchtbaren gluͤhenden Schwefelpfuhl, und braͤche dieſe Rinde ein, er waͤre ohne Rettung verloren. Man hat hier ſonſt Defen angelegt, um den Schwefel von Volkano zum Gebrauche zu reinigen, allein der
Eifer iſt erkaltet, obgleich die Ausbeute ſehr reichlich war. Wo man, um den Krater her, den Boden
nur ein wenig aufgraͤbt, liegen ſchoͤne Stuͤcke Schwe⸗
fel; je tiefer gegraben wird, deſto ſchöner findet man ſte, und der heute hinweggenommene Vorrath er⸗ ſetzt ſich nach wenigen Tagen wieder. Allein die
Arbeiter konnten unmoͤglich ausdauern, da ſelbſt die
Oberflaͤche des Bodens unertraͤglich heiß iſt, und
in einer Tiefe von fuͤnf bis ſechs Fuß ſchon vollends
nicht mehr gegraben werden kann. Die Oefen ſte⸗
hen noch, aber ſie werden nicht mehr betrieben.
Die Gefahr drohende Ebene iſt uͤberſchritten,
und nun muß wieder ein ſteiler Abhang erklettert
werden, auf welchen eine groͤſſere Flaͤche, als die erſtbeſchriebene folgt, welche ſandig, und mit einzel⸗
nen Lavaſtuͤcken uͤberſaͤet iſt, die zerſtreut umher lie,
gen. Hat der Neugierige auch dieſe zuruͤck gelegt. und die Hoͤhe erklimmt, von welcher ſie begraͤnzt wird, ſo bietet ſich ihm auf einmal ein unvermuthe⸗
ter, hoͤchſt uͤberraſchender Anblick dar. Er ſteht
auf dem hoͤchſten Punkte der Inſel, am Nande des Kraters. Den Krater des Aetna ausgenommen,
fagt Spallanzani, iſt dieß der geraͤumigſte, ſchau⸗
erlich erhabenſte: ſein Umfang betraͤgt mehr als
eine italieniſche Meile. Es iſt ein ovaler umgeſtüͤrzter


