Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Der iſt doch bald gezimmert! ſagte der Bauer tonlos.

Ueberlaßt Euern Sohn ſeinem Schickſal. Er iſt Kriegsgefangener und wird ehrlich gehalten werden; dafür iſt er den Oeſterreichern in die Hände gefallen! Er kann auch in der Gefan⸗ genſchaft in ſich gehen. In der Gefangenſchaft athmet der Menſch auch eine heilſame Luft, die einen guten Kern, wenn er nicht ganz erſtickt iſt, wieder zum Keimen und zum Wachsthum bringt.

Nein, nein, verſetzte der Bauer: bei meinem Sohn kommt man nicht weiter auf ſolchem Wege. Seine Mutter, die jetzt unter der Erde liegt, die hat es eingeſehn. Aber der Menſch iſt halsſtarrig in ſeinem Stolze und glaubt brechen zu können, was nicht biegen will. Ihr hättet ihn nicht zum Knecht machen ſollen. Wer nicht ins Joch taugt und wird hineingeſpannt, der zerſchlägt die Stränge und wird tückiſch! Es iſt ein großes Unglück, Herr!