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Ihr kommt um Lambert's willen, der ge⸗ fangen iſt— begann der Freiherr das Zwie⸗ geſpräch.
Ja, gnädiger Herr. Ich komme ſeinetwillen:“
doch fürchten Sie nicht, daß ich komme, ihn zu entſchuldigen. Nein, aber ich will ihn auch nicht richten. Es iſt— ſonſt wäre er mein Sohn nicht— es iſt etwas in ſeiner Bruſt, was ihn richtet. Mag er dem überlaſſen bleiben.
Und was ſoll ich für ihn thun?
Er iſt gefangen: ich möchte ihn frei haben. Wenn ich ihn mit mir nähme— vielleicht iſt noch ſo viel Kindesgefühl, und noch ſo viel Gottesfurcht in ihm, daß ich ſeine Seele rettete.
Der Freiherr ſchüttelte den Kopf.
Und wenn das nicht mehr in ihm iſt? Wollt Ihr Jemand ins Haus nehmen, der vielleicht Tag für Tag einen Nagel nach dem andern in Euern Sarg ſchlüge?


