Und wo bleibt uns übrig, unſer Ziel zu ſuchen?
Ohne Zweifel bei einer tüchtigen Ariſto⸗
kratie, fiel der alte Freiherr von Schwalborn raſch ein— bei der alten Vermittlerin zwiſchen beiden.
Das heißt bei der Ariſtokratie der Intelli⸗ genz, ſagte Bianca.
Ja, ja, das iſt's! rief laut der Domherr aus, der begann, ein ganz beſonderes Intereſſe für Bianca zu faſſen. Gleich nachher aber blickte er verſtohlen nach ſeiner Schwägerin hinüber, in deren Stirnfalten eine ſo ketzeriſche Aeuße⸗ rung ein dunkles Ungewitter heraufbeſchworen hatte.
Sie haben Recht, nahm die Fürſtin das Wort. Auf der Seite der Fürſten ſtehen Un⸗ vernunft, Leidenſchaft und böſe Gelüſte, und auf der Seite des Volks ſtehen ganz dieſelben dunkeln Mächte, welche das Reich des Rechts


