und der Wahrheit auf Erden für ewig unmög⸗ lich zu machen ſcheinen, mag man den Fürſten, mag man dem Demos die Herrſchaft geben. Darum ſollte man die Ariſtokratie der Bildung und der Intelligenz auf die Höhenpunkte der Geſellſchaft ſtellen. Aber leider wird ja dieſe Ariſtokratie von beiden Seiten gleich unerbitt⸗ lich gehaßt. Und ſo müſſen wir denn voll Ent⸗ ſagung dem wüſten Schauſpiele des Ringens unſerer Tage zuſchauen und uns darauf be⸗ ſchränken, die ideelle Macht jener Ariſtokratie im Stillen aus allen Kräften zu ſtärken. Wir dürfen ja die Hoffnung auf ihren endlichen Sieg nicht fahren laſſen. Vielleicht kommt eine Zeit, wo der Taumel unſerer Tage vorübergegangen iſt, wo die thörichte Weisheit verlacht wird, welche jetzt durch Umſturz und Dreinſchlagen und Schreckensgeſetze einen Zuſtand möglichſten Glücks und Wohllebens für Alle herbeiführen will, während doch Glück und Wohlleben durch
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