Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Reize der Schönheit, alle Ausſichten auf Em⸗ porſteigen zu Rang und Macht mit Füßen tre⸗ ten kann. Ja, ja, vergeſſen Sie ihm das nicht — laſſen Sie es ſich von mir geſagt ſein, wenn er ſelbſt zu beſcheiden dazu iſt, Ihr allzeit ge⸗ treuer Seladon!.

Es lag ein gewiſſer Spott in dem Tone, womit die Fürſtin K.— die Frau der wiener Geſellſchaft— dieſe Worte ſprach. Aber Cöle⸗ ſtine war nicht in der Stimmung, dieſen Spott zu erfaſſen, der eine Verſicherung begleitete, welche ihr das Leben wiedergab. Sie wußte nicht, was ſie antworten ſollte, und als nun gar Karl ſie der Begleiterin der Fürſtin vorſtellte mit den Worten:

Fräulein Tondini! da verſagte ihr vollends die Stimme beim ho— hen, ſtürmiſchen Aufſchlagen ihres Herzens.

Bianca Tondini war allerdings noch ſchön; ſie hatte noch eine ſchlanke Geſtalt, voll An⸗