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Seien Sie dafür nicht zu gerührt, ſagte lachend die Fürſtin— Sie können immerhin ein ſtar⸗ kes Stück meiner Theilnahme auf die Rechnung einer ganz gewöhnlichen weiblichen Neugier ſchrei⸗ ben. Sie verſtehen mich, Herr von Schwal⸗ born! fuhr ſie mit ſchalkhaftem Blicke, zu Karl gewandt, fort.
Statt der Antwort nahm Karl die Hand Cöleſtinens und ſtellte ſie der Fürſtin vor.
Entſchuldigen Sie, meine Braut— er ſprach das Wort mit großem Nachdruck— ſie iſt verwundet.
Armes Mädchen, ſagte die Fürſtin, indem ſie Cöleſtinens Hand in die beiden ihrigen nahm und herzlich drückte— ja, Sie ſind es, die ich kennen lernen wollte. Wir Frauen ſind immer neugierig, ein weibliches Weſen kennen zu ler⸗ nen, für welches ein Mann, wie Ihr eigenſin⸗ niger Freund es gethan hat, alle Lockungen des Ehrgeizes und der Eitelkeit, alle verführeriſchen


