Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Die Fürſtin— 2

Die Thür des Pavillons öffnete ſich noch einmal und herein trat der Freiherr von Schwal⸗ born, der eine ſchlanke Frauengeſtalt in Reit⸗ kleidern am Arme führte; Frau von Schwal⸗ born und eine andere jüngere Dame, ebenfalls in Reitkleidern, folgten.

Sie, Durchlaucht?— ſagte Karl, indem er froh überraſcht der Fürſtin entgegenging und ihre Hand küßte; Sie überraſchen uns in einem Augenblicke, worin Sie mein armes Vaterhaus in einer Verwirrung finden—

O, danken Sie Gott, daß ſie nicht größer iſt, dieſe Verwirrung! Ich habe ſehr für Sie gefürchtet, als ich von meinem Manne hörte, daß er Ihnen Hülfe gegen ein Streifcorps ſenden müſſe.

Der alte Freiherr machte der Fürſtin ein tiefes altmodiſches Compliment, um ihr für dieſe 88 Theilnahme am Schickſale ſeines Hauſes zu danken.