So recht, Kinder, rief er aus— Euer Glück fehlte nur noch, um mein Lebensglück zu beſie⸗ geln— jetzt iſt ja Alles gut— aber was ha— ben Sie, Cöleſtine— ſind das die Thränen des Schmerzes oder die ſchönern Zähren ver⸗ klärter Empfindung? Freudenthränen, hoffe ich, denn jetzt wird Alles gut. Die Flammen ſind eben gelöſcht— zwar ein Flügel des Hauſes iſt niedergebrannt, aber—
Aber—? fragte Karl.
Du wirſt ſchon ſehen, was ich mit dem Aber meine— es ſtecken viel runde Thaler in dem Aber— warte nur, Karlchen, mein Herzblatt!
Der Domherr rieb ſich aus Freude die Hände, ohne daß Karl eine Erklärung aus ihm heraus⸗ bringen konnte, wie er es ſo luſtig finde, einen Theil ſeines Vaterhauſes niedergebrannt und in Schutt und Aſche liegen zu ſehen.
Still, ſtill, mein Junge, ſagte der Domherr. Da kommt die Fürſtin, welche⸗dich ſehen will.


