Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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welche den Einblick jedes Zeugen und des großen Publikums ausſchloß. Dennoch zögerte der König; ſein rechtlicher Sinn ſträubte ſich, in ſo feiger Weiſe auf Koſten Sophiens ſich die peinliche Unannehmlichkeit zu erſparen, der Welt ein bisher ſo gut bewahrtes Geheim⸗ niß preisgeben zu müſſen. Ob noch andere Motive ihn bewogen, nicht ohne weiteres auf Sophiens Wunſch einzugehen, mag man aus ſeinen eigenen Worten be⸗ urtheilen.

Im Eifer des Geſprächs entfernten der König und die neben ihm ſchreitende Jungfrau ſich etwas weiter als bisher von der Baronin.

Der Mond war jetzt aufgegangen, und um vor den Augen Unberufener, die vielleicht aus den benach⸗ barten Häuſern in den Garten blicken mochten, ſicher zu ſein, lud der König Sophie ein, ſich auf einer Bank niederzulaſſen, die rings um das Erdgeſchoß eines kleinen, auf einem Hügel im Gebirgsſtile gebauten Garten⸗ häuschens lief.

Dort ſaßen ſie im Schatten des Giebeldachs. Die Dunkelheit, welche Sophie des Monarchen Antlitz gänzlich verbarg, ſchien deſſen Beredtſamkeit zu erhöhen. Vielleicht wurde es ihm auch leichter zu ſprechen, weil hier in dieſer Entfernung das Geräuſch des Waſſer⸗ falls das Verſtändniß nicht mehr erſchwerte. Die