Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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theuerte das Mädchen.Aber mich erſchreckt das Ge⸗ heimnißvolle, das Dunkle 3

Faſſe Muth, Du mußt erfahren, was ich ent⸗ deckte, verſetzte Mr. Brown.Auch nach dem Tode Deiner Aeltern gab ich die. Forſchungen nach der Her⸗ kunft Deines Vaters nicht auf. Viele Jahre blieben meine Bemühungen erfolglos. Als ich die Mauern dieſer Stadt nach zwanzigjähriger Abweſenheit wieder betrat, wurde mir der erſte Fingerzeig. Graf Ultritz' Kammerdiener Friedrich, der jüngſt auf ſo eigenthüm⸗ liche Weiſe zu Grunde ging, gab mir ihn wider Willen. Ich ſtand im Vorzimmer des Miniſters, ſeines Herrn; neben einem Fenſter des zu ebener Erde gelegenen Ge⸗ maches hing ein Briefkaſten, in welchen der Poſtbote von der Straße aus durch eine Mauerſpalte Briefe und Zeitungen zu ſchieben pflegte. Das Nauſchen der gerade in den Kaſten fallenden Briefe machte mich auf dieſe Einrichtung aufmerkſam. Ich trat näher. In eine Seitenfläche des blechernen Käſtchens war ein Thürchen eingelaſſen, in deſſen unterer Hälfte ſich eine mit Glas bedeckte Oeffnung befand, damit man ſich mit einem Blick überzeugen konnte, ob Poſtſendungen angekommen ſeien oder nicht. Zufällig war ein kleiner Brief ſo in das Innere des Kaſtens hinabgerutſcht, daß die Adreſſe an der Glasſcheibe der Verſchlußthür