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Borowieff lange Jahre warten“, fuhr Mr. Brown fort, „denn der alte van der Bölte war unerbittlich. Deine Mutter jedoch ſchlug alle Werbungen um ihre Hand aus und bewahrte dem geliebten Manne die Treue. Van der Bölte lag ſchon auf dem Todtenbette, als er, von der Ausdauer der Tochter gerührt, ihre Herzens⸗ wahl endlich ſegnete.“
„Und jetzt“, fragte Sophie Mr. Brown,„jetzt weißt Du, wer die Aeltern meines Vaters, wer meine Großältern waren?“
„Ich glaube es zu wiſſen“, verſetzte der Greis, „wenigſtens was Deinen Großvater betrifft. Aber höre weiter, damit Du mit Dir zu Rathe gehen kannſt, ob und in welcher Weiſe Du von den bis jetzt feſtge⸗ ſtellten Thatſachen Gebrauch machen willſt. Du wirſt zwiſchen einem neuen ſehr hohen Verwandten, der Dir gewiß ſeinen Schutz nicht verweigern kann, und zwiſchen
ns zu wählen haben.“. /„Lebt dieſer Großvater väterlicherſeits etwa noch?“ verſetzte raſch athmend Sophie.
„Er iſt längſt todt“, antwortete der Greis,„und Deine Großmutter ſtarb bei der Geburt Deines Vaters.“
„O, dann ſoll mich nichts von meiner zweiten Mutter, nichts von Dir, lieber Onkel, trennen“, be⸗


