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teuerlichen Flucht beluſtigt, vergaßen Marie und Hein⸗ rich gänzlich, bis ein furchtbarer Donnerſchlag ſie ver⸗ anlaßte, beſorgt umzublicken. Aber weit und breit war keine Marie und kein Hofmeiſter zu entdecken; auf das Rufen erfolgte keine Antwort.
Sophie beantragte, wenigſtens bis an den kleinen Kirchhof zurückzugehen, an welchem der Weg vorbeige⸗ führt, aber der jetzt in ſchweren Tropfen ausbrechende Regen unterſtützte Wilhelm's Vorſchlag, ſich nicht auf⸗ zuhalten und nach Hauſe zu eilen, da man nicht wei⸗ ter vom Schloſſe als vom Kirchhof entfernt ſei. Wahr⸗ ſcheinlich, meinte er, würde Marie, die ihrer ſchwachen Geſundheit wegen ſich dem Regen nicht ausſetzen dürfe, in der Kirchhofskapelle Zuflucht geſucht haben; dorthin könne man ihr unverzüglich einen Wagen ſchicken, der ſie ſicher und wohlbehalten nach Hauſe bringen würde.
Heinrich führte mit ſtarkem Arm das ſchwache, leidende Mädchen, welches ſich von ihm willenlos lei⸗ ten ließ; wie im Traum hing die Baroneſſe am Arm des Mannes, der ſocial ſo tief unter ihr ſtand und dennoch eine ſo große Macht auf ſie ausübte, der ihr nothwendig geworden war, wie dem Epheu der Baum, an dem er ſich emporrankt..
Mit ſüßem Schauer empfand Heinrich die holde Laſt; er fühlte das Klopfen der an ſeinen Arm ge⸗


