Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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ſellſchaft kühlend. Das Toſen des kochenden Strudels übertönte die fern grollenden Donner des Gewitters; erſt als die Geſellſchaft den See wieder erblickte, er⸗ kannte man die Unmöglichkeit, die Villa zu Waſſer zu erreichen. Ein heftiger Sturm zog über den See und jagte große Wellen mit Verriſſenen ſchäumenden Schei⸗ teln vor ſich her.

Noch regnete es nicht, aber phantaſtiſche Wolken⸗ bilder eilten geſpenſterhaft am Himmel dahin, von den unaufhörlich zuckenden Blitzen ſchauerlich beleuchtet. Kein Zufluchtsort war in der Nähe; das Klügſte ſchien, auf dem Fußpfad ſo ſchnell als möglich den Heimweg anzutreten.

Julie nahm den Arm des Rittmeiſters, Sophie hing ſich an Wilhelm, Marie folgte, und ſo gut die flatternden Gewänder der Mädchen es erlaubten, flüch⸗ teten ſie vor dem drohenden Regen.

Heinrich befeſtigte die Kähne an einem Baum am

Ufer, damit der Wind ſie nicht in den See hinaus⸗

treibe, dann eilte er den Uebrigen nach. Als er ſie eingeholt, ſah er, daß Marie von der ſchnellen Bewegung ganz erſchöpft war. Er bot ihr

ſeinen Arm, den die Baroneſſe dankbar annahm, und

führte die Athemloſe langſamern Schrittes nach. Die lachend Vorausſtürmenden, von der aben⸗