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vergeſſen konnte und ſchon ein Jahr nach ſeiner An⸗ kunft in Indien ſtarb.“
„Ich habe viele Jahre gar nichts und ſpäter zu⸗ fällig erfahren, daß Ihr Herr Sohn am Fieber geſtor⸗ ben war. Glauben Sie, daß ich innigen Antheil nahm. Wir waren Univerſitätsfreunde—“
„Zu was ſollte ich Ihnen den Tod anzeigen, zu was Ihrer Frau Schweſter den Triumph bereiten, daß ihretwegen ein Mann in der Blüte der Jahre ins Grab ſank!“
„Es war traurig, ſehr traurig, aber Ihr Herr Sohn ſtarb nicht aus Liebesgram, ſondern am gelben Fieber, Mr. Brown. Es gibt keinen Tod an gebro⸗ chenem Herzen, es wäre daher ungerecht, meine Schweſter zur Urheberin ſeines frühzeitigen Ablebens machen zu wollen.“
„Das will ich auch nicht, denn ich weiß wohl, ſie war nicht glücklich, ſie bereute—“
„Da ſind Sie im Irrthum, ſie lebte ſehr glück⸗ lich“, verſetzte beinahe ärgerlich der Graf.
Mr. Brown lächelte wehmüthig.
Ernſt fuhr er fort:
„Ich habe die Beweiſe, daß ſie doch nicht ſo ganz befriedigt lebte, denn ſie ſchrieb mir kurz vor ihrem Tode.“


