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derungsvoll, als ſie Acota in Mezrimbi's Ge⸗ wande erkannten. „Wer biſt Du denn?“ rief der Ober⸗Bra⸗ min ſeinem Sohne im Kleide Acota's zu. „Ich bin,“ erwiederte dieſer, matt durch Pein und Kraͤnkung,„ich bin— ich war Mezrimbi.“ „Große dieſes Reiches,“ rief Acota nus, „wie der Ober⸗Bramin ſchon bemerkte, und
wie Ihr Alle dem beipflichtetet, hierin ge⸗
wahrt Ihr den Finger Gottes, der Heuchelei, Grauſamkeit und Ungerechtigkeit immer be⸗ ſtraft.“
Der Ober⸗Bramin ſiel in Zuckungen nieder und ward nebſt ſeinem ungluͤcklichen Sohne Mezrimbi fortgetragen.
Die reizende Prinzeßin Ba⸗be⸗bi⸗bo⸗bu hatte ſich inzwiſchen erholt und ruhete in Acota's Lrmen; er uͤberließ ſie nun der Sorgfalt ih⸗ rer Frauen und hielt der Verſammlung eine Anrede ſo voller Beredtſamkeit, ſo voller Schoͤnheit und ſo voller Kraft, daß ſie in gol⸗ denen Buchſtaben niedergeſchrieben und fuͤr das ne plus ultra der Suffraganiſchen Spra⸗ che gehalten wurde; er erklaͤrte darin Me⸗ zrimbi's verruchten Verſuch, dem Willen des


